Endlich sind die grauen Tage wieder vorbei. Statt dunkler Mode darf endlich wieder herrlich in den Farbkasten gegriffen werden. Von mint-grünen Hosen (mint wird für uns übrigens zu DEM musthave dieser Saison) bis hin zu knallig farbenfrohen Uhren -man bekennt wieder Farbe!
Zeit ist nicht grenzenlos. Aber Mode und Trends sind es. Aber wie kommt es eigentlich zustande, dass es alle Fashion Saisonen wieder heisst, „rot ist das neue schwarz“, und dann wieder „schwarz das absolute must-have“, um nur ein paar Monate später von einem „ ohne pastell geht gar nichts mehr“ abgelöst zu werden? Wie werden Trends gemacht und wer bestimmt wirklich was „in“ ist? Klar, wir leben in einer Zeit wo die meisten ja behaupten sie unterliegen keinem Trend, und haben einen ganz individuellen Geschmack- aber wie weit kann man sich wirklich abgrenzen von der meist sehr sukzessiven Beeinflussung durch unsere Umwelt?
Also in ganz vereinfachter Form werden Trends von Modedesignern, aber eben auch von Trendscouts, Meinungsforschern, Stars und Medien, und letztlich mit und von uns selbst kreiert. Das Ganze ist ein bisschen wie ein Kreislauf wo sich alles gegenseitig beeinflusst. Trend-und Meinungsforscher beobachten und versuchen festzustellen in welche Richtung sich die Gesellschaft in der nächsten Zeit bewegen wird, Modedesigner lassen sich gerne auch mal den einen oder anderen Rat darüber geben mit welcher Farbe man in der nächsten Saison vermutlich besonders punkten wird, Stars helfen mit ihrem Image den Trend noch besser zu vermarkten, und wir die Konsumenten haben, unter Beobachtung der Trendforscher, sowieso von Anfang an dazu beigetragen einen neuen Trend vorauszusehen.
Es gibt auch Theorien die besagen, dass Modetrends, wie z.B. die Rocklänge, darüber Aussage geben, wie gut oder schlecht es der Wirtschaft im Moment geht. So wurden beim wirtschaftlichen Aufschwung in den Fünfziger Jahren die Röcke immer kürzer, bei der Rezession in den Neunzigern hingegen wurden diese wieder wadenlang. Auch die Farben sollen einiges darüber verraten, wo eine Gesellschaft sich im Moment gerade befindet- und da kann man bei den Frühling/ Sommer Trends wohl getrost aufatmen. Es wird bunt und immer bunter. Und das kann ja wohl dann nur heißen, dass wir auf eine positive, fröhlich-bunte Saison zusteuern. Der Make-up Trend kommt Farb-Experimentierfreudigen ganz besonders entgegen. So leuchteten uns bei den S/S 2012 Fashion Shows viel grün, aprikose, rot, orange, koralle, entgegen, und bei der Mode gab es viele schöne Pastelletöne á la meeresblau, rosa, perlmutt, mint etc. und auch viel weiss. Wunderschöne Floral Prints gibt es bei der aktuellen We are Handsome “Romantic Collection.”
Und passend dazu wird es Zeit, dass auch Uhren nicht mehr nur als graue Sekundenzähler unser Handgelenk schmücken. Da haben wir nun die richtig farbenfrohe Kollektion der Ice Watch Uhren entdeckt. Pink, rot, blau, lila, gelb, alles was das Farbenherz begehrt und für diejenigen die es lieber dezenter mögen gibt es natürlich auch die klassischere Variante in schwarz oder weiss oder z.B. nur mit einem farbigen Display ausgestatteten Modelle.
Egal welcher Trend auch ansteht – uns kann es eigentlich sowieso nie bunt genug sein. So ganz nach dem Motto von Lucius Annaeus Seneca, einem römischen Philosophen und Staatsmann, der mal gesagt hat: „ Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück, es kommt nicht darauf an, wie lange es ist, sondern wie bunt.“









