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Sometimes I despair

Sometimes I despair. I despair of myself and the world and my thoughts restlessly visit the supposedly dark places.

Early in the morning, as the first birds begin to twitter, the rising sun turns the roofs into an orange red, the liveliness of the world out there meets the unrest of my heart. Questions start to bounce up and down my head. Constantly glowing like a traffic light. What are we here for? What sense does it all make? Why am I here? And why do I even think about it? Am I the only one who always asks that? What answers have the other people found? Why do the other people always look so happy? And why am I not always happy? Why do I always question everything? Why do I not just live? Yes, why do I not just live. Push those thoughts away. Dive into the morning. Get up and experience the moments. Just enjoy it. Without rating them. Or question them. Or wanting to repeat them. Just enjoy them in their unique uniqueness.

While I prepare myself a cup of tea, looking out of the window, lost in thought, the kettle with a short crackle bubbles away, more and more questions come in flocks. Though a soothing calm spreads. I take a deep breath. I let my thoughts drift like a heavy cloud. And I begin to accept that my thoughts are demanding to myself. My soul has questions. Or curiosity? Immersing myself in the depths of life. And looking for answers. That I might not find today. And for some questions, there may never be an answer. But isn´t that what life is about? To live and to feel. To despair. And yet to love.

 

Manchmal verzweifle ich. Ich verzweifle an mir und der Welt und an meinen Gedanken die rastlos vermeintlich dunkle Orte besuchen.

Früh morgens, während die ersten Vögel zu zwitschern beginnen, die aufgehende Sonne die Dächer in ein orangenes Rot färbt, die Lebendigkeit der Welt da draußen auf die Unruhe meines Herzens trifft. Fragen beginnen in meinen Kopf auf und ab zu hüpfen. Ständig, wie eine Ampel leuchtend. Wozu sind wir hier? Was macht das alles für einen Sinn? Wozu bin ICH hier? Und warum denke ich überhaupt darüber nach? Bin ich die einzige die sich das immer fragt? Welche Antworten haben die anderen Menschen gefunden? Warum sehen die anderen Menschen immer so glücklich aus? Und warum bin ich nicht immer glücklich? Warum hinterfrage ich immer alles? Warum lebe ich nicht einfach? Ja, warum lebe ich nicht einfach. Stoß sie weg die Gedanken. Tauche ein in den Morgen. Stehe auf und erlebe die Momente. Genieß sie einfach nur. Ohne sie zu bewerten. Sie zu hinterfragen. Sie wiederholen zu wollen. Sie genießen in ihrer einmaligen Einzigartigkeit.

Während ich mir eine Tasse Tee zu bereite, gedankenverloren aus dem Fenster sehe, der Wasserkocher mit einem kurzem Knacksen vor sich hin brodelt, strömen immer weitere Fragen in mir auf. Doch eine wohltuende Ruhe breitet sich aus. Ich atme tief ein. Ich lasse die Gedanken ziehen wie eine schwere Wolke. Und ich beginne zu akzeptieren daß meine Gedanken fordernd zu mir selber sind. Meine Seele Fragen hat. Oder Neugierde? Eintaucht in die Tiefen des Lebens. Und nach Antworten sucht. Sie vielleicht heute nicht finden wird. Und auf manche Fragen gibt es vielleicht nie eine Antwort. Aber ist das nicht das Leben? Zu leben und zu fühlen. Zu verzweifeln. Und doch zu lieben.

Photo by Jeremy Bishop on Unsplash