Wer mich kennt, weiss dass ich eine Schwäche für chinesische Mädchen habe. Abgesehen davon, dass ich ihre Art sehr viel femininer finde als die Mädchen hier bei uns (aber nun gut, dass ist eine andere Geschichte), sind sie für mich der Inbegriff von süssester Schönheit. Aber eigentlich hätte ich diese Zeilen anders anfangen sollen. Schliesslich geht es darum, wie schnell eine kontroverse Diskussion im Internet ausbrechen kann und wie schnell über Nacht sich das Leben eines Teenagers durch einen Blog ändern kann. Wang Jia Yun ist eine 17 jährige Studentin die auf ihrem blog unendlich viele Handybilder online stellte. Es dürfte wohl teilweise recht viel Photoshop zum Einsatz gekommen sein, die Augen wurden vergrössert, die Nase noch mehr verschmälert und die Beine ins Unendliche verlängert. Auf manchen Bildern wurde sie so zur real gewordenen Manga Figur. Eigentlich schön anzusehen. Im Internet wurde sie aber recht schnell als Chinese blow up doll bezeichnet. Und das ist wohl eine Bezeichnung die man als Teenager (von den Eltern und Lehrern ganz zu schweigen) nicht gerne hört. Es gab pro Tag 1 Million hits und so wurde sie praktisch über Nacht berühmt. Die vielen Fakebilder brachten so viel negative Aufregung hervor, dass Wang Jia Yun ihren Blog sofort nach einem letzten statement zugedreht hat. Warum ich einen Artikel dafür widme werden sich jetzt manche fragen. Es hat mich irgendwie berührt, schliesslich ist sie noch jung und vermutlich hat sie sich nicht viel dabei gedacht. So ist sie aber im ganzen Netz verteilt hat damit erneut eine (sowieso nie endende) Grundsatzdiskussion von Schönheitsidealen und dazugehörigen Wertvorstellungen ausgelöst. Und fast hätte ich es vergessen: Natürlich gibt es auch die üblichen Verschwörungstheorien, dazu – alles diene nur Marketingzwecken und alles ist beabsichtigt. Aja und ich habe folgendes gelernt: Sollte ich jemals wieder auf die Welt kommen, möchte ich natürlich SO aussehen.
image source: chinasmack.com












